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Kasimir und Karoline

Stadttheater Konstanz, Konstanz

  • Sa., 02.11.2019
  • 20:00 Uhr
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Kasimir und Karoline
Copyright: Theater Konstanz

Veranstaltungsinformationen

Volksstück von Ödön von Horváth.
REGIE: Zenta Haerter, Christoph Nix.

Oans, zwoa, gsuffa! Willkommen auf der Wiesn! Hier treffen Groß und Klein zusammen, um den Alltag zu vergessen und sich zu amüsieren. Nur einer hat keine Freude – Kasimir. Gestern hat er seine Stelle verloren und heute soll er lustig sein? Dass seine Verlobte Karoline ihn verlässt ist nur verständlich, denn Sie will hoch hinaus. Sie will feiern – trotz Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und heraufdämmernder Nazidiktatur. Konsum und Vergnügungssucht trifft auf Perspektivlosigkeit und Abstiegsängste.

Neben der Bestialität der menschlichen Beziehungen verlieren selbst die ausgestellten Jahrmarktsabnormitäten ihre Unheimlichkeit. Es ist eine glitzernde und gleichzeitig entzauberte Welt, die Ödön von Horváth in seinem 1932 entstandenen Volksstück entwirft. Brutale Gemütlichkeit trifft auf sentimentale Wiesnlieder, Gläser zerbrechen, Nasen und bald alle gesellschaftlichen Träume.

Die Achterbahnfahrt wird hier zur perfekten Metapher einer politisch-wirtschaftlichen Zeitenwende, in der die Menschen im freien Fall einer ungewissen Zukunft entgegentaumeln. Längst zählt Kasimir und Karoline zu den berühmtesten deutschsprachigen Klassikern – eine gesellschaftliche Zustandsbeschreibung, die auch heute nicht an Aktualität verloren hat.

Zenta Haerter lebt in ihrem Geburtsort Zürich. Im Alter von 15 Jahren ging sie nach New York und erhielt ihre Tanzausbildung an der dortigen Juilliard School, an der sie mit Persönlichkeiten wie Martha Graham und Betty Jones arbeiten konnte. Zurück in Europa tanzte sie in Arbeiten von Choreographen wie Ismael Ivo, Birgit Trommler und Paula Lansley. Seit 1998 wirkte sie regelmäßig als Darstellerin in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg in Zürich mit. Zeitgleich begann sie als Choreographin mit Regisseuren wie Schorsch Kamerun, David Bösch und Igor Bauersima zu arbeiten. Zur Oper kam sie 2006/2007 als Choreographin für Glucks »Orpheus und Eurydike« (Regie Andreas Kriegenburg) und Wagners »Tannhäuser« (Regie Holger Pototzki) am Theater Magdeburg. An der Bayerischen Staatsoper München wirkte sie als Choreographin bei den Inszenierungen »Wozzeck«, »Jenufa« und zuletzt 2012 bei Andreas Kriegenburgs »Ring der Nibelungen« mit. An der Semperoper Dresden zeichnete sie für die Choreographie in Kriegenburgs Inszenierung von Händels »Orlando« verantwortlich. Am Theater Konstanz arbeitete sie als Choreographin in der Spielzeit 2016/2017 bei »Die Rassen«, sowie 2018/2019 bei »Der Meister und Margarita« und »Die Vögel«

Weitere Informationen erhalten Sie hier.



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