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Gregorianik meets Pop in Tengen

Pfarrkirche St. Laurentius , Tengen

  • Sa., 28.09.2019
  • 19:30 Uhr
  • 22,90 Euro
  • Pfarrkirche St. Laurentius
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Gregorianik meets Pop in Tengen
Bild: Veranstalter

Veranstaltungsinformationen

Unter Gregorianik oder gregorianischem Choral versteht man den einstimmigen, unbegleiteten, liturgischen Gesang der katholischen Kirche in lateinischer Sprache. Bis heute werden verschiedene Theorien zur Entstehung der Melodien diskutiert. Gesichert erscheint, dass die Form der gesungenen Liturgie im Wesentlichen aus Rom stammt, wo sie zwischen dem 4. und dem frühen 8. Jahrhundert nach und nach entstand.

Im klerikalen und im klösterlichen Leben des Mittelalters hatte das gesungene Lob Gottes, Laus Dei, den höchsten Stellenwert. Kleriker und Mönche widmeten viele Stunden des Tages und der Nacht dem Singen und der Weiterentwicklung der Liturgie.

Heute, 1200 Jahre nach seiner Blütezeit, entdeckt eine große Zuhörerschaft die heilsame Wirkung des Gregorianischen Chorals sowie die Freude an überraschenden Interpretationen  von Popsongs. So erleben die mittelalterlichen Sakralgesänge dank des Könnens von Chören wie „The Gregorian Voices“ ein fulminantes Comeback. Dem Publikum öffnet sich eine Tür zu einer musikalischen Zeitreise durch zwölf Jahrhunderte.

Dass es diesen grandiosen acht Künstlern immer wieder gelingt, eine geheimnisvolle Atmosphäre zu schaffen, bewiesen „The Gregorian Voices“ erneut, als sie ihre Tournee ins Kloster Ebersbach führte, in dem der Film „Der Name der Rose“ von Umberto Eco gedreht wurde. Es war einfach sensationell, wie dieser Chor inmitten der historischen Kulisse die mystische Grundstimmung des Films wieder aufleben ließ.

Erleben Sie die Faszination, die diese gesungenen Gebete auf ein breites Publikum ausüben!

Das Programm

Die erste Hälfte dieses Programms besteht aus klassisch gregorianischen Chorälen, orthodoxen Kirchengesängen und Liedern der Renaissance und des Barock, die in lateinischer Sprache vorgetragen werden. Neben dem „Ave Maria“ und dem „Ave Maris Stella“ wird dem Publikum das andachtsvolle Kyrie „Missa Orbis Factor“ geboten.

Es folgen unter anderem orthodoxe Lieder von Ioan Kukusel (1280–1360) und ein kunstvoller Kanon „Cantate Domino“ von Heinrich Schütz (1585–1672). Dann das zeitgemäße moderne „Pie Jesu“ aus dem Requiem von Andrew Lloyd Webber (1984) gewann 1986 den  Grammy Award für die beste klassische zeitgenössische Komposition.

In der zweiten Hälfte demonstrieren die acht Künstler, wie englischsprachige Popsongs in einer gregorianischen Adaption klingen. Auch hier elektrisieren sie durch ihr beachtliches Stimmpotenzial und zaubern Gänsehautatmosphäre in jeden Kirchenraum.

Neben Leonhard Cohens „Hallelujah“ werden unter anderem „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel sowie Bob Dylans „Knocking On Heaven‘s Door“ und Rod Stewards „I’m Sailing“ interpretiert. „The Gregorian Voices“ berühren und entführen den Zuhörer in die Welt der mittelalterlichen Klöster und zeigen, wie Gregorianik heute klingen kann: authentisch und zeitgemäß.Das

Repertoire

Einstimmige gregorianische Choräle:

Ave Maria (9. bis 12. Jhd.)

Ave maris stella (9. bis 12. Jhd.)

Salve Regina (9. bis 12. Jhd.)

Rorate caeli desuper

Adoro Te devote (9. bis 12. Jhd.)

Kyrie „Missa Orbis Factor“ (9. bis 12. Jhd.)

Orthodoxe Gesänge:

Terirem – Joan Kukusel (1280 – 1360)

Polielej – Joan Kukusel (1280 – 1360)

Lieder der Renaissance und des Barock:

Ave Maria – Josquin des Prez (1450 – 1521)

Gaude virgo, Mater Christi – Josquin des Prez (1450 – 1521)

Innocentes – G.P. da Palestrina (1525 – 1594)

Jesu Rex admirabilis – G.P. da Palestrina (1525 – 1594)

Jesu dulcis memoria – G.P. da Palestrina (1525 – 1594)

Benedictus – Orlando di Lasso (1532 – 1594)

Cor meum – Orlando di Lasso (1532 – 1594)

Lapidaverunt Stephanum – Matteo Asaia (1560 – 1609)

O Sacrum convivium – Lodovico da Viadona (1560 – 1627)

Cantate Domino – Heinrich Schütz (1585 – 1672)

Miserere – Antonio Lotti (1667 -1740)

Domine Dominus noster – Geminiano Giacomelli (1692 -1740)

Madrigale:

El grillo e buon cantore – Josquin des Prez (1450 -1521)

Il est bel est bon – Pierre Passereau (1509 -1547)

Bonzorno Madonna – Antonio Scandello (1517 – 1580)

Canzon se l’esser meco – Orlando di Lasso (1532 -1594)

Klassiker der Popmusik:

Ameno – ERA

I am Sailing – Rod Stewart

The Sound of silence – Simon & Garfunkel

Hallelujah – Leonard Cohen

Knocking on heaven’s door – Bob Dylan

Imagine – John Lennon

Pie Jesu – Andrew Lloyd Webber

Amazing Grace

We are the world – Michael Jackson

Thank you for the Music – Abba

Karten können Sie erwerben bei folgenden VVK-Stellen:

Eventim, reservix

Bäckerei Waldschütz

Buchhandlung am Markt

Gasthaus Zur Linde

Kath. Pfarramt Tengen

Eintrittskarten kosten im Vorverkauf € 22,90 und an der Abendkasse 25,00€

Einlass und Restkarten ab 18.30 Uhr.



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