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Der zweite Schuß

Die Färbe Singen, Singen

  • Mi., 24.04.2019
  • 20:30 Uhr
  • 22,- Euro, erm. 17,- Euro
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Der zweite Schuß
Copyright: Theater Die Färbe Singen

Veranstaltungsinformationen

Kriminalkomödie von Robert Thomas.
Kommissar Olivier Lenoir, der »Löwe der Surité«, sprich erfolgreicher Chefermittler bei der Pariser Kriminalpolizei, hat sein Leben mit kriminaltechnischer Perfektion der Arbeit gewidmet und ist Meister seines Fachs geworden. Trotz Ansehen und Geld muss er sich eingestehen, dass er ohne Familie und die große Liebe seines Lebens ins reife Alter gekommen ist. Wäre da nicht die deutlich jüngere Suzanne, die ihn eines Besseren belehrt – eine wahre Traumfrau, die auch ihrem Lebensglück auf der Spur ist und den Kommissar in ihren Bann zieht. Es ist nie zu spät fürs große Glück. Sie heiraten und gehen auf Hochzeitsreise. Ziel ist ein Landhaus in der Bretagne, wo sie ihre ausgedehnten Flitterwochen am Meer verbringen möchten. Und unsere Geschichte wäre kein Krimi, wenn die beiden dabei nicht gestört würden – ein böses psychologisches Spiel um Verbrechen und Hinterlist, humorvoll erzählt und spannend bis zum Schluss – trau, schau, wem!

Robert Thomas wurde 1927 im Süden Frankreichs geboren und hatte bereits mit seinem ersten Kriminalstück »Die Falle« (1960) einen derart durchschlagenden Erfolg, dass Jacques Charon, Doyen und Soçietaire der Comédie Française, ironisch bemerkt, »Robert Thomas sei wohl der natürliche Sohn von Agathe Christie und Marcel Achard«, während andere in ihm einen »Hitchcock« sehen, der »von Feydeau geschmort wurde«. Sein nächstes Stück, »Acht Frauen« (1962), realisiert einen ähnlichen Rekord und erobert 2002 durch seine Verfilmung die Kinos. Es folgen neun weitere Werke, die ebenfalls triumphale Bühnenerfolge in Europa und Übersee verbuchen können und zum Teil auch verfilmt (Regie Alfred Hitchcock) und für das Fernsehen aufgezeichnet wurden. »Der zweite Schuß« wurde 1969 für die ARD verfilmt. Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller war Robert Thomas auch Direktor des Théâtre Eduard VII in Paris und drehte eigene Filme als Regisseur und Schauspieler. Er starb am 3. Januar 1989 in Paris. Durch seinen fröhlichen und rasanten Stil gelang es ihm, dem ursprünglich angelsächsischen Genre der Krimikomödie neue, »französische« Impulse zu verleihen, wobei die Unterhaltung des Publikums stets sein größtes Anliegen war.

Regie Elmar F. Kühling.
Mit Milena Weber, Alexander Klages, Elmar F. Kühling, Reyniel Ostermann, Frank Großjohann.

Telefonische Reservierung Montag – Freitag 10 – 14 Uhr unter 07731 / 64646 oder 62663.
Freie Platzwahl.
Abendkasse ab 19:30 Uhr. Vorbestellte Karten müssen bis spätestens 20 Uhr abgeholt werden, nach Beginn kein Einlass.

Theaterrestaurant ab 18 Uhr geöffnet.

Denken Sie schon über Geschenke zu Ostern nach? Unsere aufwendig gestaltete Dokumentation »Das Theater in der Diaspora«, die 40 Jahre Färbe-Geschichte in Singen erzählt, ist sicherlich das perfekte Geschenk für jeden Theaterliebhaber. Erst im Oktober letzten Jahres wurde Band 2 aus der Taufe gehoben. Für Kartenreservierungen und/oder Buchverkauf erreichen Sie uns am besten telefonisch in der Zeit von 10 bis 14 Uhr: (07731 / 64646 oder 62663). Karten und Bücher erhalten Sie auch an der
Abendkasse, jeweils in der Zeit von 19:30 bis 20:30 Uhr.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.



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